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Wieviel Kantone hat die Schweiz? Alle 26 Kantone im Überblick

Oliver Alfie Thompson Clarke • 2026-07-31 • Gepruft von Elias Hoffmann

Ob Sie die Schweiz selbst erleben oder nur von ihren 26 Kantonen gehört haben – die Frage nach der genauen Anzahl ist schnell gestellt, aber die Antwort verrät mehr über die Vielfalt des Landes. Dieser Artikel gibt Ihnen einen datengestützten Überblick über alle Kantone, ihre Besonderheiten und die Unterschiede zwischen den grössten und kleinsten, reichsten und ärmsten Regionen, die 20 Vollkantone und 6 Halbkantone, die das Fundament der Schweizerischen Eidgenossenschaft bilden (Bundesamt für Statistik (BFS) – offizielle Statistikbehörde der Schweiz).

Anzahl Kantone: 26 ·
Vollkantone: 20 ·
Halbkantone: 6 ·
Grösster Kanton: Graubünden (7’105 km²) ·
Kleinster Kanton: Appenzell Innerrhoden (173 km²)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Die Rangliste der «unfreundlichsten» Kantone ist subjektiv und basiert auf Umfragen ohne offizielle Statistik. (Wikipedia)
  • Die Definition des «ärmsten» Kantons variiert je nach Metrik (BIP pro Kopf, Kaufkraft, Median-Einkommen) (Wikipedia).
  • Die genaue Rangfolge der ärmsten Kantone (nach Jura) ist nicht offiziell bestätigt. (Wikipedia)
3Zeitleisten-Signal
  • Die ältesten Kantone (Uri, Schwyz, Unterwalden) traten 1291 dem Bund bei; der jüngste Kanton Jura folgte 1979 (Wikipedia – freie Enzyklopädie).
  • Die letzte Gebietsreform war die Gründung des Kantons Jura im Jahr 1979. (Wikipedia – freie Enzyklopädie)
4Wie es weitergeht
  • Eine Erhöhung oder Verringerung der Kantonszahl ist derzeit politisch nicht absehbar. (Wikipedia)
  • Die Diskussion um die Abschaffung des Halbkanton-Status bleibt akademisch (Wikipedia).

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Kennzahlen zusammen.

Neun zentrale Kennzahlen zu den Schweizer Kantonen
Merkmal Wert Quelle
Anzahl Kantone 26 BFS
Vollkantone 20 Wikipedia
Halbkantone 6 Wikipedia
Flächengrösster Graubünden (7’105 km²) BFS
Flächenkleinster Appenzell Innerrhoden (173 km²) BFS
Einwohnerstärkster Zürich (1,5 Mio.) BFS
Einwohnerärmster Appenzell Innerrhoden (16’000) BFS
Ärmster (BIP/Kopf) Jura BFS
Reichster (BIP/Kopf) Basel-Stadt BFS

Wieviel Kantone hat die Schweiz?

Was sind Kantone in der Schweiz?

  • Die 26 Kantone sind die Gliedstaaten der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Wikipedia – freie Enzyklopädie).
  • Jeder Kanton hat eine eigene Verfassung, eine eigene Regierung und ein eigenes Parlament.
  • Die Kantone sind in der Bundespolitik über den Ständerat vertreten: Jeder Vollkanton entsendet zwei Sitze, jeder Halbkanton einen Sitz (Wikipedia).

Wie viele Kantone hat die Schweiz? – Die Antwort

Die Schweiz hat genau 26 Kantone. Diese Zahl ist seit 1979 unverändert, als der Kanton Jura durch Abspaltung vom Kanton Bern entstand (Bundesamt für Statistik (BFS) – Karte der 26 Kantone). Die Einteilung in 20 Vollkantone und 6 Halbkantone ist historisch gewachsen, wird aber in der offiziellen Statistik des BFS nicht mehr als solche geführt (BFS).

Das Fazit

Die Antwort ist klar: 26 Kantone – keine Diskussion. Aber die Unterscheidung zwischen Voll- und Halbkantonen hat bis heute politische Konsequenzen, etwa bei der Berechnung des Ständemehrs bei Volksabstimmungen.

Die Implikation: Wer die politische Landschaft der Schweiz verstehen will, muss die Kantonsstruktur kennen – sie ist das Fundament der direkten Demokratie und des Föderalismus.

Wie heißen die 26 Kantone in der Schweiz?

Liste der 26 Kantone mit Hauptorten

26 Kantone, ein klares Muster: Jeder hat seinen Hauptort – die meisten tragen denselben Namen wie der Kanton selbst. Die vollständige Liste:

Kanton Hauptort Beitritt zum Bund
Aargau Aarau 1803
Appenzell Ausserrhoden Herisau 1513
Appenzell Innerrhoden Appenzell 1513
Basel-Landschaft Liestal 1833
Basel-Stadt Basel 1501
Bern Bern 1353
Freiburg Freiburg 1481
Genf Genf 1815
Glarus Glarus 1352
Graubünden Chur 1803
Jura Delsberg 1979
Luzern Luzern 1332
Neuenburg Neuenburg 1815
Nidwalden Stans 1291
Obwalden Sarnen 1291
St. Gallen St. Gallen 1803
Schaffhausen Schaffhausen 1501
Schwyz Schwyz 1291
Solothurn Solothurn 1481
Tessin Bellinzona 1803
Thurgau Frauenfeld 1803
Uri Altdorf 1291
Waadt Lausanne 1803
Wallis Sitten 1815
Zug Zug 1352
Zürich Zürich 1351

Quellen: Beitrittsdaten aus Wikipedia – Kanton (Schweiz); Hauptorte aus BFS – Regionale Porträts.

Das Muster: Die ältesten Kantone (Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden) sind seit 1291 dabei, der jüngste (Jura) erst seit 1979. Dazwischen liegen Jahrhunderte des Wachstums und der territorialen Neuordnung.

Welche sind die 6 Halbkantone der Schweiz?

Was sind Halbkantone?

  • Halbkantone entstanden durch historische Teilungen: Appenzell (1597), Basel (1833) und Unterwalden (schon früher).
  • Sie haben im Ständerat nur einen Sitz (statt zwei) und zählen beim Ständemehr mit einer halben Standesstimme (Wikipedia – Halbkanton).
  • Der Begriff «Halbkanton» wird offiziell nicht mehr verwendet, ist aber in der politischen Sprache weiterhin üblich (Wikipedia).
Der Haken

Obwohl sie faktisch gleichberechtigte Kantone sind, haben Halbkantone in der Bundesversammlung weniger Gewicht – ein Überbleibsel aus der Zeit vor 1848, das bis heute anhält.

Liste der Halbkantone

  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Nidwalden
  • Obwalden

Quelle: Wikipedia – Halbkanton

Die Konsequenz: Bei knappen Volksabstimmungen, die ein Ständemehr erfordern, können die Halbkantone den Ausschlag geben – obwohl sie nur 6 von 46 Stimmen im Ständerat stellen.

Welches ist der ärmste Kanton in der Schweiz?

Ärmste Kantone nach BIP pro Kopf

  • Der Kanton Jura gilt als ärmster Kanton gemessen am BIP pro Kopf (BFS – Regionale Porträts).
  • Die Definition variiert je nach Metrik: Bei der Kaufkraft oder dem Median-Einkommen können andere Kantone schlechter abschneiden.

Teuerste Kantone der Schweiz

  • Basel-Stadt hat die höchsten Lebenshaltungskosten und das höchste BIP pro Kopf (BFS).
  • Zürich und Zug folgen dicht dahinter (BFS).
  • Die teuersten Kantone sind gleichzeitig die wirtschaftsstärksten – ein klassisches Stadt-Land-Gefälle.

Unfreundlichste Kantone – subjektive Wahrnehmung

Es gibt keine offizielle Statistik zu «unfreundlichen» Kantonen. Umfragen in sozialen Medien und Tourismusportalen liefern subjektive Eindrücke, die oft von Einzelfällen geprägt sind. Die Datenlage ist zu dünn für eine belastbare Rangliste.

Der Trade-off: Die wirtschaftsstarken Stadtkantone locken mit Arbeitsplätzen, aber auch mit hohen Mieten und Hektik. Die ländlichen Kantone bieten Ruhe, aber oft weniger Verdienstmöglichkeiten.

Zusammenfassung: Der Kanton Jura ist gemäss BIP pro Kopf der ärmste, doch die Definition variiert. Die teuersten Kantone Basel-Stadt, Zürich und Zug sind zugleich die wirtschaftsstärksten. Subjektive Ranglisten der «Unfreundlichkeit» sind nicht belastbar.

Was ist der kleinste Kanton der Schweiz?

Kleinste Kantone nach Fläche

  • Appenzell Innerrhoden ist mit 173 km² der flächenmässig kleinste Kanton (BFS).
  • Basel-Stadt (37 km²) ist der zweitkleinste – aber mit über 200’000 Einwohnern dicht besiedelt.
  • Zug (239 km²) folgt auf Platz drei.

Kleinste Kantone nach Einwohnerzahl

  • Appenzell Innerrhoden hat mit rund 16’000 Einwohnern die kleinste Bevölkerung (BFS).
  • Jura (ca. 73’000) und Uri (ca. 36’000) folgen.
  • Zum Vergleich: Zürich zählt über 1,5 Millionen Einwohner – fast 100-mal so viele wie Appenzell Innerrhoden.
Warum das wichtig ist

Die Extreme zeigen, wie unterschiedlich die Kantone sind: Der grösste (Graubünden) ist 192-mal grösser als der kleinste (Basel-Stadt). Diese Vielfalt prägt die Politik – ein Kanton wie Appenzell Innerrhoden hat im Ständerat genauso viel Gewicht wie Zürich.

Das Muster: Kleine Kantone sind oft agrarisch geprägt, während die grossen Wirtschaftszentren urban und dicht besiedelt sind. Die Fläche allein sagt wenig über die Einwohnerzahl oder Wirtschaftskraft.

Vier Kontraste, ein klares Bild: Die Schweiz ist ein Land der Extreme.

Kategorie Kanton Wert
Grösste Fläche Graubünden 7’105 km²
Kleinste Fläche Basel-Stadt 37 km²
Höchstes BIP/Kopf Basel-Stadt ca. 180’000 CHF
Tiefstes BIP/Kopf Jura ca. 45’000 CHF

Quellen: BFS – Regionale Porträts; BIP-Daten aus BFS – BIP pro Kanton.

Der Kontrast: Basel-Stadt erwirtschaftet pro Kopf fast das Vierfache des Kantons Jura – und das auf einer Fläche, die 190-mal kleiner ist als Graubünden.

Bestätigte Fakten

  • Die Schweiz hat 26 Kantone.
  • Appenzell Innerrhoden ist der flächenmässig kleinste Kanton.
  • Graubünden ist der flächenmässig grösste Kanton.
  • Es gibt 20 Vollkantone und 6 Halbkantone.

Was unklar ist

  • Die Rangliste der unfreundlichsten Kantone ist subjektiv und basiert auf Umfragen.
  • Die genaue Definition von «ärmster» kann je nach Metrik (BIP pro Kopf, Kaufkraft, Median-Einkommen) variieren.
  • Die Aussage, dass die teuersten Kantone gleichzeitig die wirtschaftsstärksten sind, ist eine Interpretation.

«Die 26 Kantone der Schweiz sind die Gliedstaaten der Schweizerischen Eidgenossenschaft.»

– Wikipedia – freie Enzyklopädie

«Die Schweiz besteht aus 26 Kantonen, die in der Statistik als regionale Einheiten geführt werden.»

– Bundesamt für Statistik (BFS) – offizielle Statistikbehörde der Schweiz

Für Zuzügler und Investoren ist die Wahl des Kantons entscheidend: Niedrige Steuern locken nach Zug, tiefe Lebenshaltungskosten in den Jura, während Basel-Stadt mit Spitzengehältern und hohen Mieten lockt. Die Konsequenz ist klar: Wer in die Schweiz zieht, sollte den Kanton nicht nach dem Namen, sondern nach den eigenen Prioritäten wählen – oder umgekehrt: die Kantone entscheiden über die Lebensqualität.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Kanton hat die meisten Einwohner?

Zürich ist mit rund 1,5 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Kanton (BFS).

Welcher Kanton ist der grösste nach Fläche?

Graubünden mit 7’105 km² (BFS).

Welcher Kanton hat die höchste Bevölkerungsdichte?

Basel-Stadt mit über 5’000 Einwohnern pro km² (BFS).

Wie viele Einwohner hat die Schweiz?

Rund 8,8 Millionen (Stand 2024, BFS – Bevölkerungsstatistik).

Welche Kantone sind zweisprachig?

Bern, Freiburg und Wallis sind offiziell zweisprachig (Deutsch/Französisch). Graubünden ist dreisprachig (Deutsch, Rätoromanisch, Italienisch).

Welcher Kanton hat die höchste Arbeitslosenquote?

Der Kanton Genf weist traditionell die höchste Arbeitslosenquote auf (Stand 2024: rund 5,5%, BFS – Arbeitslosenstatistik).

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Oliver Alfie Thompson Clarke

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