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Laserdrucker farbig mit Scanner und Kopierer: Top-Modelle im Test

Oliver Alfie Thompson Clarke • 2026-04-19 • Gepruft von Daniel Becker

Wer im Homeoffice oder in der Mietwohnung regelmäßig druckt, scannt und kopiert, steht früher oder später vor derselben Frage: Farblaser oder Tintenstrahl? Farblaserdrucker mit Scanner und Kopierer liefern laut CHIP schnelle, saubere Farbausdrucke und machen Mehrgeräte überflüssig. Dieser Ratgeber sortiert die aktuellen Modelle von HP, Brother und Canon nach ihrem Testabschneiden und zeigt, worauf es beim Kauf wirklich ankommt.

Beliebteste Marke: HP · Günstigstes Modell ab: 245 € · Top-Testquelle: CHIP.de · Häufige Features: WLAN, Duplex, Scanner · Vergleichsportale: Idealo.de

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • HP und Brother dominieren aktuelle Tests (CHIP.de)
  • Brother MFC-L8690CDW ist Test-Sieger bei (PC-WELT)
  • Canon i-Sensys MF657Cdw: 21 Seiten/Min einseitig (CHIP.de)
2Was unklar ist
  • Langfristige Verfügbarkeit bestimmter Modelle ungewiss
  • Toner-Reichweite variiert je nach Nutzungsszenario stark
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • HP und Brother übernehmen zunehmend Marktanteile
  • Preise für Einstiegs-Farblaser ab 245 € bei Idealo verfügbar

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten technischen Eckdaten der aktuellen Farblaser-Multifunktionsdrucker zusammen.

Merkmal Typische Angabe
Typische Druckgeschwindigkeit A4 Farbe: 18–26 Seiten/Min
Häufige Anschlüsse WLAN, USB, LAN
Funktionen Drucken, Scannen, Kopieren
Max. Auflösung 1.200 × 1.200 dpi
ADF-Kapazität Bis 50 Blatt
Papierfach 250 Blatt (Standard)

Was ist der beste Farblaserdrucker für zuhause?

Für Privatanwender und Homeoffice-Nutzer stehen kompakte WLAN-Modelle im Fokus, die ohne großen Platzbedarf auskommen. Die aktuellen Tests von CHIP.de und dem F.A.Z. Kaufkompass (04/2026) empfehlen mehrere Modelle für den Heimbereich.

HP Color Laser MFP 178nwg

Der HP Color Laser MFP 178nwg vereint Drucken, Scannen und Kopieren in einem kompakten Gerät mit WLAN- und Ethernet-Schnittstelle. Laut YouTube-Tests gilt er als solider Einstieg in die Farblaserwelt mit Basisfunktionen.

  • WLAN, Duplex, USB, LAN
  • Scanner und Kopierer integriert
  • Preis ab 245 € bei Idealo

Brother DCP-L3520CDWE

Das Brother-Modell bietet eine hohe Druckqualität im A4-Format und ist mit 48 Angebotslisten bei MediaMarkt und Conrad prominent vertreten. Der F.A.Z. Kaufkompass hebt es als empfehlenswert hervor.

  • 48 aktuelle Angebote
  • Farbdruck A4
  • Hohe Qualität laut Testberichten
Anmerkung der Redaktion

Beide Modelle eignen sich für Nutzer, die gelegentlich farbig drucken, aber keine hohen Volumina bewältigen müssen. Für intensivere Nutzung lohnen sich die schnelleren Varianten von Brother und Canon mit höherer Seitenleistung.

Welcher Laser Multifunktionsdrucker ist zu empfehlen?

Bei der Wahl eines Laser-Multifunktionsdruckers mit Scanner und Kopierer spielen drei Faktoren die Hauptrolle: Geschwindigkeit, Konnektivität und Folgekosten. CHIP.de hat die aktuell besten Modelle verglichen.

Modelle mit Scanner und Kopierer

Der Canon i-Sensys MF657Cdw bietet alle Funktionen eines Multifunktionsdruckers zu einem moderaten Preis. Er druckt einseitig bis zu 21 Seiten pro Minute und beidseitig 12,7 Seiten pro Minute bei einer Auflösung von 1.200 × 1.200 dpi. Der automatische Dokumenteneinzug (ADF) fasst bis zu 50 Blatt.

Der Canon i-Sensys MF651Cw verzichtet auf die Fax-Funktion und ist damit günstiger. Er druckt mit bis zu 18 Seiten pro Minute, hat ein Papierfach für 250 Blatt und einen 12,7 cm großen LCD-Farb-Touchscreen. Beide Modelle unterstützen mobiles Drucken per AirPrint oder Mopria.

WLAN-fähige Varianten

Der Brother MFC-L3760CDW arbeitet mit bis zu 26 Seiten pro Minute und erreicht im Duplexmodus 10 Seiten pro Minute. Seine Auflösung beträgt 600 × 2.400 dpi, der Scanner scannt mit 1.200 × 1.200 dpi. WLAN, LAN, USB und mobiles Drucken sind serienmäßig an Bord.

Der Brother DCP-L2627DWE erhielt die Bewertung „Sehr gut (1,4)” in der WLAN-Laserdrucker-Bestenliste von Testberichte.de, während der Brother HL-L8240CDW mit „Gut (1,6)” abschnitt.

Der Aufwand

Wer einen Drucker-Airbag oder ähnliche Kostenpuffer-Programme nutzen möchte, findet diese hauptsächlich bei Brother-Modellen. Der Brother MFC-L8690CDW bietet laut PC-WELT ein solches Programm für 200.000 Seiten in den ersten drei Jahren.

Ist Laserdrucker besser als Tintenstrahldrucker?

Die Frage hängt vom Nutzungsverhalten ab. Laserdrucker haben klare Vorteile bei Geschwindigkeit und Textdruck, während Tintenstrahler bei Fotoqualität und Einstiegspreis oft besser dastehen.

Vergleich Druckqualität

Farblaserdrucker liefern laut CHIP.de blitzschnelle, saubere Farbausdrucke. Für Textdokumente und Geschäftsgrafiken sind sie hervorragend geeignet. Bei fotorealistischen Ausdrucken kann ein hochwertiger Tintenstrahldrucker jedoch überlegen sein.

Der Canon i-Sensys MF657Cdw erreicht 1.200 × 1.200 dpi, der Brother MFC-L3760CDW bis zu 600 × 2.400 dpi – beide Werte sind für Bürodokumente und Präsentationen mehr als ausreichend.

Kosten und Geschwindigkeit

Laserdrucker haben höhere Anschaffungskosten, aber niedrigere Folgedruckkosten pro Seite. Bei einem Druckvolumen von mehr als 500 Seiten pro Monat macht sich der Laserdrucker schnell bezahlt.

Die Rechnung

Bei durchschnittlicher Heimbüronutzung (ca. 200 Seiten/Monat) liegen die Kosten pro Seite beim Farblaser etwa 30–40 % unter denen eines vergleichbaren Tintenstrahlers. Der Brother MFC-L2860DWE druckt 34 Seiten pro Minute und amortisiert sich schneller als Modelle mit niedrigerer Geschwindigkeit.

Sind Laserdrucker noch aktuell?

Trotz des wachsenden Anteils von Tintenstrahlern im Einstiegssegment bleiben Farblaserdrucker für Vieldrucker relevant. Aktuelle Modellpaletten von HP, Brother und Canon zeigen, dass die Hersteller weiterhin in diese Technik investieren.

Aktuelle Modelle 2025

CHIP.de führt regelmäßig aktualisierte Vergleichstests durch. Die Datenbank wurde zuletzt am 01.12.2025 aktualisiert und enthält die neuesten Modelle von Canon, HP und Brother.

Der Samsung Xpress C1810W wurde von Stiftung Warentest zum Sieger im Farblaserdrucker-Test gekürt und zeigt, dass auch kleinere Hersteller mit marktführenden Geräten vertreten sind.

Hersteller wie Epson

Epson hat laut connect-professional den Ausstieg aus dem Laserdruckermarkt angekündigt. Dies gibt HP und Brother mehr Spielraum bei Preisen und Modellvielfalt. Für Käufer bedeutet das eine stärkere Fokussierung auf zwei große Marken.

Anmerkung der Redaktion

Der Rückzug von Epson zeigt, dass der Farblasermarkt im Wandel ist. Wer auf langfristige Verfügbarkeit von Verbrauchsmaterialien achtet, sollte HP oder Brother bevorzugen – beide bieten breitere Distributionsnetzwerke und größere Tonerauswahl.

Welche Nachteile hat ein Laserdrucker?

Farblaserdrucker sind nicht für jeden die richtige Wahl. Vor dem Kauf sollten Interessenten die folgenden Punkte abwägen.

Kosten für Zuhause

Die Anschaffungskosten liegen über denen von Tintenstrahlern. Günstige Modelle starten ab 245 €, leistungsfähigere Varianten kosten 400 € und mehr. Dazu kommen Tonerkosten, die je nach Farbdeckung und Druckvolumen stark variieren.

Der Brother MFC-L8690CDW hat einen sogenannten Drucker-Airbag, der die Tonerkosten reduziert und laut PC-WELT für 200.000 Seiten in den ersten drei Jahren gilt. Solche Programme können die Gesamtkosten deutlich senken.

Größe und Stromverbrauch

Farblaser-Multifunktionsdrucker sind größer als kompakte Tintenstrahler. Für kleine Arbeitszimmer oder Mietwohnungen kann das Platzproblem relevant sein. Der HP Color Laser MFP 178nwg gehört zu den kompakteren Modellen. Wenn Sie mehr über das Konzept erfahren möchten, lesen Sie unseren Artikel, in dem ein Canon Event erklärt wird. Canon Event erklärt

Der Stromverbrauch ist im Standby höher als bei Tintenstrahlern, was bei gelegentlicher Nutzung zu höheren Energiekosten führt.

Vorteile

  • Schnelle Druckgeschwindigkeit (18–34 Seiten/Min)
  • Niedrigere Kosten pro Seite bei hohem Volumen
  • Saubere Farbausdrucke ohne Verlaufen
  • Scanner und Kopierer in einem Gerät
  • WLAN-Konnektivität bei fast allen Modellen

Nachteile

  • Höhere Anschaffungskosten ab 245 €
  • Größerer Platzbedarf als Tintenstrahler
  • Standby-Stromverbrauch höher
  • Tonerkosten bei seltenem Druck verteuert
  • Fotoqualität hinter Tintenstrahler zurück

Vor- und Nachteile im Vergleich

Drei Hersteller dominieren den Markt für Farblaser-Multifunktionsdrucker: HP, Brother und Canon. Jede Marke hat eigene Stärken bei Geschwindigkeit, Ausstattung und Preisgestaltung.

Die folgende Übersicht stellt die wichtigsten Modelle hinsichtlich Geschwindigkeit, Ausstattung und Preis gegenüber.

Modell Geschwindigkeit WLAN Preis
Canon i-Sensys MF657Cdw 21 S./Min Ja Moderat
Canon i-Sensys MF651Cw 18 S./Min Ja Günstiger
Brother MFC-L3760CDW 26 S./Min Ja Mittel
Brother MFC-L8690CDW Hoch Ja Premium
HP Color Laser MFP 178nwg Basis Ja Ab 245 €

Die Differenzierung zwischen den Modellen liegt weniger in der maximalen Auflösung als in Geschwindigkeit und Ausstattung.

Der Spielraum

Bei Brother-Modellen lassen sich die Folgekosten über Garantieprogramme wie den „Drucker-Airbag” deutlich senken. HP bietet dagegen oft günstigere Einstiegsmodelle mit solidem Funktionsumfang. Wer maximale Druckgeschwindigkeit sucht, greift zum Brother MFC-L2860DWE mit 34 Seiten pro Minute.

Technische Daten im Überblick

Für einen fundierten Vergleich lohnt sich ein Blick auf die technischen Specs der relevantesten Modelle.

Die Tabelle listet die wesentlichen technischen Merkmale der wichtigsten Modelle im Überblick.

Modell Druck (S./Min) Duplex (S./Min) Auflösung ADF Touchscreen
Canon i-Sensys MF657Cdw 21 12,7 1.200 × 1.200 dpi 50 Blatt Ja
Canon i-Sensys MF651Cw 18 12,7 cm Farb-Touch
Brother MFC-L3760CDW 26 10 600 × 2.400 dpi 50 Blatt
Brother MFC-L2860DWE 34 6,8 cm Farb-Touch
Brother MFC-L8690CDW Hoch Dual-Scanner
HP Laserjet M110w 34 6,8 cm Farb-Touch

Was dieser Vergleich zeigt: Die Differenzierung zwischen den Modellen liegt weniger in der maximalen Auflösung als in Geschwindigkeit und Ausstattung. Der Canon i-Sensys MF657Cdw bietet den besten Kompromiss aus Geschwindigkeit und Funktionen für den Heimanwender.

Testergebnisse und Bewertungen

CHIP.de und PC-WELT liefern die umfassendsten Testdaten für Farblaserdrucker. Die folgende Zusammenfassung ordnet die Modelle nach ihrem Abschneiden ein.

Diese Übersicht fasst die Testergebnisse der wichtigsten Quellen zusammen.

Modell Quelle Bewertung Besonderheit
Brother MFC-L8690CDW PC-WELT Test-Sieger Drucker-Airbag, Dual-Scanner
Samsung Xpress C1810W Stiftung Warentest Sieger Farblaserdrucker-Test
Brother DCP-L2627DWE Testberichte.de Sehr gut (1,4) WLAN-Laser-Bestenliste
Brother HL-L8240CDW Testberichte.de Gut (1,6) WLAN-Laser-Bestenliste
Canon i-Sensys MF657Cdw CHIP.de Empfohlen Moderater Preis, alle Funktionen

Die Implikation: Wer maximale Testresultate sucht, sollte zum Brother MFC-L8690CDW greifen. Für preisbewusste Käufer bieten der Brother DCP-L2627DWE und der Canon i-Sensys MF651Cw das beste Verhältnis aus Preis und Leistung.

Preise und Verfügbarkeit

Die Preisspanne für Farblaser-Multifunktionsdrucker mit Scanner und Kopierer ist groß. Einfache Modelle starten bei 245 €, leistungsfähigere Varianten liegen bei 400 bis 600 €.

Die Preise gliedern sich in drei Kategorien mit unterschiedlicher Ausstattung.

Preiskategorie Beispielmodelle Typische Features
Unter 300 € HP Color Laser MFP 178nwg, Canon MF651Cw Basismodell, kein Fax
300–500 € Brother MFC-L3760CDW, Canon MF657Cdw Vollausstattung, ADF
Über 500 € Brother MFC-L8690CDW, HP Enterprise MFP M480f Dual-Scanner, Garantieprogramme

Was das bedeutet: Für die meisten Heimanwender reichen Modelle unter 400 € völlig aus. Wer ein Arbeitsgruppen-Gerät sucht oder hohe Druckvolumina bewältigt, profitiert von den teureren Varianten mit erweiterten Garantie- und Kostenprogrammen.

Fazit

Farblaserdrucker mit Scanner und Kopierer sind für das Homeoffice und den privaten Gebrauch eine lohnende Investition, wenn regelmäßig gedruckt wird. Die Tests von CHIP.de und PC-WELT zeigen HP und Brother als zuverlässige Hersteller mit breiter Modellpalette.

Fazit: Wer einen Farblaserdrucker für zuhause sucht, findet im HP Color Laser MFP 178nwg (ab 245 €) den günstigsten Einstieg. Für mehr Geschwindigkeit und Funktionen eignet sich der Brother MFC-L3760CDW mit 26 Seiten pro Minute. Langfristig günstiger wird es mit dem Brother MFC-L8690CDW und seinem Drucker-Airbag-Programm für 200.000 Seiten. Privatanwender mit gelegentlichem Druckbedarf sollten die Anschaffungskosten gegen die niedrigeren Folgedruckkosten abwägen.

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Farblaserdrucker mit Scanner?

Farblaser-Multifunktionsdrucker mit Scanner und Kopierer beginnen bei etwa 245 € für Einstiegsmodelle wie den HP Color Laser MFP 178nwg. Modelle mit höherer Geschwindigkeit und mehr Funktionen kosten 300 bis 600 €.

Braucht man WLAN für Laserdrucker Zuhause?

WLAN ist bei den meisten aktuellen Modellen Standard und erleichtert die Nutzung von mehreren Geräten im Haushalt. Der Brother MFC-L2860DWE unterstützt sogar WLAN 5 GHz für stabilere Verbindungen.

Unterschied Schwarz-Weiß und Farbe?

Schwarzweiß-Laserdrucker sind günstiger und haben niedrigere Tonerkosten. Farblaserdrucker bieten zusätzlich Farbausdrucke, kosten aber mehr beim Kauf und bei der Tonerversorgung.

Welche Marken bauen Laserdrucker?

Die führenden Hersteller für Farblaserdrucker sind HP, Brother und Canon. Epson hat den Ausstieg aus dem Laserdruckermarkt angekündigt, was die Auswahl bei den verbleibenden Marken erhöht.

Ist Duplex standardmäßig dabei?

Automatischer Duplexdruck ist bei den meisten aktuellen Modellen ab der Mittelklasse serienmäßig enthalten. Einfachere Modelle unter 250 € können diese Funktion teils vermissen lassen.

Wie lange halten Toner?

Die Reichweite variiert je nach Modell und Nutzung. Herstellerangaben liegen oft bei 1.000 bis 3.000 Seiten pro Kartusche. Programme wie der Brother-Drucker-Airbag können die Kosten für 200.000 Seiten absichern.

Geeignet für privaten Gebrauch?

Ja, Farblaserdrucker eignen sich für Privatanwender mit regelmäßigem Druckbedarf. Bei gelegentlicher Nutzung können die höheren Anschaffungskosten den Vorteil der niedrigeren Folgedruckkosten aufwiegen.



Oliver Alfie Thompson Clarke

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Oliver Alfie Thompson Clarke

Die Berichterstattung wird fortlaufend mit transparenter Quellenprüfung aktualisiert.